Im klassischen Sammelbilderproblem wird angenommen, dass die Sammelbilder gleichverteilt und unabh"angig sind, d. h. alle Bilder kommen gleich h"aufig vor und werden zuf"allig auf die P"ackchen verteilt. Wir k"onnen sowohl statistisch als auch analytisch nachweisen, dass insbesondere die Annahme der Zuf"alligkeit bzw. Unabh"angigkeit in der Praxis nicht erf"ullt ist. Dazu haben wir den Herstellungsprozess der Sammelbilder systematisch mit kombinatorischen Methoden untersucht. Wir k"onnen auch Ma{\ss}e daf"ur angeben, wie gro{\ss} die Abweichung vom Zufall ist. Damit sind die Ergebnisse des klassischen Sammelbildermodells in der Praxis nicht mehr g"ultig, aber wir k"onnen zeigen, dass sie eine Absch"atzung nach oben darstellen. Dies bedeutet insbesondere, dass kein Betrug durch den Hersteller vorliegt, sondern vielmehr eine Bevorteilung der Sammler.

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